Die Welt näher zusammen
Die A340-Familie verband weit entfernte Städte. Besonders die -500 verschob mit den Nonstopverbindungen von Singapur in die USA die Grenzen des Linienverkehrs. Reisen über Kontinente wurden ohne Zwischenstopp möglich. [6]
Vier Triebwerke. Eine unverwechselbare Silhouette. Unzählige Erinnerungen.
Eine Hommage der JetPrimeGroup · 17. Oktober 2026Neu: Jakob war dabei – Fotos & Landungsvideo ↓
Ein letzter Anflug. Ein Morgen, der bleibt.
Jakob war bei der Landung in Frankfurt dabei. Als @jetpix_th hat er diesen Morgen für unsere Community festgehalten: den Anflug der D-AIHW, die Landung und die Momente danach am Gate. Sieben Fotografien und ein Video – Erinnerungen an einen Abschied, den wir nicht vergessen möchten.
Vier Triebwerke. Der lange Rumpf. Und diesmal das Wissen, dass dieser Anflug ein besonderer ist.
D-AIHW im Anflug auf Frankfurt.
Der Anflug, festgehalten von Jakob.
D-AIHW kurz vor dem Aufsetzen im Frankfurter Morgenlicht.
Ein Foto hält einen Augenblick fest. Dieses Video lässt uns noch einmal dabei sein. Jakobs Aufnahme der Landung – mit dem Ton dieses Morgens.
Zum Abspielen auf das Video tippen.
© @jetpix_thNach der Landung ging der Blick weiter: zur Nase, zu den Triebwerken, zum goldenen Kranich. Aufnahmen am Gate und auf dem Vorfeld – die kleinen Details eines großen Abschieds.
Der Blick von vorn am Gate.
Triebwerk, Leitwerk und die Kennung D-AIHW.
Das blaue Leitwerk mit dem goldenen Lufthansa-Kranich.
D-AIHW mit einem Schleppfahrzeug auf dem Vorfeld.
Der letzte Anflug ist vorbei.
Diese Bilder bleiben.
Ein Blick durch den Sucher. Vier Triebwerke unter den Tragflächen. Der lange Rumpf, der sich langsam vom Boden löst. Für viele von uns war die A340-600 mehr als ein Motiv: Sie war der Grund, noch einen Moment am Zaun zu bleiben.
Mit diesem Beitrag verabschieden wir einen besonderen Teil der Lufthansa-Langstrecke. Wir erinnern an die Menschen im Cockpit, in der Kabine und am Boden – und an die Reisen, Begegnungen und Bilder, die mit diesem Flugzeug verbunden bleiben.
Die A340-Familie verband weit entfernte Städte. Besonders die -500 verschob mit den Nonstopverbindungen von Singapur in die USA die Grenzen des Linienverkehrs. Reisen über Kontinente wurden ohne Zwischenstopp möglich. [6]
Die Verwandtschaft von A330 und A340 und ihre Cockpit-Gemeinsamkeiten mit der A320-Familie erleichterten die Umschulung von Crews. Ein Baustein für flexibleren Flotteneinsatz und einheitliche Abläufe. [1]
Auch als Versuchsträger hinterließ sie Spuren. Im BLADE-Projekt erprobte eine A340-300 neue Flügeltechnologie – Forschung für weniger Widerstand und effizienteres Fliegen. [8]
Die Geschichte der gesamten A340-Familie – mit besonderem Blick auf die -600 und Lufthansa.
Airbus startet A330 und A340 gemeinsam: zwei beziehungsweise vier Triebwerke, eine eng verwandte Konstruktion und gemeinsame Cockpitphilosophie. [1]
Die A340-300 hebt erstmals ab. Mit der Flugerprobung beginnt der Weg vom Entwicklungsprogramm zum Langstreckenflugzeug. [2]
Die ersten A340 gehen an Lufthansa und Air France; im März beginnt der Linienbetrieb. Die frühen Varianten heißen A340-200 und -300. [2]
Der A340-200 „World Ranger“ fliegt von Paris um die Erde – mit nur einem Zwischenstopp in Auckland, in etwas mehr als 48 Stunden. Kein durchgehender Nonstopflug, sondern eine außergewöhnliche Demonstration der Reichweite. [3]
Die A340-600 kommt zu Lufthansa. Über die folgenden Jahre wird ihre lange Silhouette für Reisende und Spotter zu einem vertrauten Anblick. [17]
Singapore Airlines eröffnet mit der A340-500 im Februar Singapur–Los Angeles und im Juni Singapur–Newark. Beide Verbindungen setzen damals neue Nonstop-Linienflugrekorde. [6]
Airbus beendet das A340-Programm. Die Betreuung der bereits ausgelieferten Flugzeuge geht weiter: Produktionsende bedeutet nicht Ende des Flugbetriebs. [7]
Die A340-300 MSN001 startet als BLADE-Versuchsträger mit neuen Außenflügeln. Untersucht wird laminare Strömung, um den Luftwiderstand künftiger Flugzeuge zu senken. [8]
In der Pandemie kündigt Lufthansa die vorübergehende Stilllegung ihrer gesamten A340-600-Flotte mit 17 Maschinen an. Teruel in Spanien wird zum Abstellort. [9]
Zehn verbleibende A340-600 werden aus der Flottenplanung genommen und langfristig eingelagert. Eine Rückkehr ist zu diesem Zeitpunkt keine Selbstverständlichkeit. [10]
Im Juni 2021 kündigt Lufthansa an, fünf A340-600 für den Sommer 2022 in München zu reaktivieren. Die Nachfrage nach Premiumreisen und First Class bringt sie zurück. [11]
2020 schien die Zukunft der Lufthansa-A340-600 offen. Die Pandemie brachte Stillstand, die Restrukturierung langfristige Einlagerung. Dann kam die Nachfrage zurück. Fünf Maschinen sollten ab Sommer 2022 wieder ab München fliegen – auch wegen ihrer acht First-Class-Plätze. [9][10][11]
Die Ausmusterung wurde später mehrfach verschoben, unter anderem wegen verzögerter Neuauslieferungen. Mit dem Zulauf moderner Langstreckenflugzeuge geht diese Übergangszeit zu Ende. Der Abschied ist Teil des Flottenumbaus – die Erinnerungen an ihre Einsätze bleiben. [13]
Eure Perspektiven machen diesen Abschied persönlich. Danke an alle Fotografen. Zum Vergrößern auf ein Bild tippen.
Vier Triebwerke im Steigflug · Ein Community-Beitrag von Nils Petri
Frankfurt · Start von Bahn 25C · 12. Oktober · LH418 nach Washington-Dulles
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Frankfurt · Spottingpunkt Zeppelinheim
Vier Triebwerke vor dunklen Wolken
10. Mai 2026 · Frankfurt-Zeppelinheim · LH418 nach Washington-Dulles
Bildangaben nach Angaben der Fotografen. Alle Bildrechte verbleiben bei den jeweiligen Urhebern.
Lang, elegant und schon von weitem zu erkennen. Vier Triebwerke und ein Rumpf von mehr als 75 Metern geben der A340-600 ihren ganz eigenen Charakter.
285 Sitzplätze. Vier Reiseklassen. Und hinter jedem Fenster eine andere Geschichte. Wähle einen Kabinenbereich, um ihn zu entdecken.
Ganz vorn. Acht Plätze für besonders viel Ruhe und Raum. Diese kleine Kabine spielte bei der Rückkehr der Lufthansa A340-600 nach der Pandemie eine wichtige Rolle.
Eine Besonderheit der Lufthansa A340-600: Ein Teil der Toiletten liegt im Unterdeck und ist über eine Treppe erreichbar. Selbst ein kurzer Gang durch die Kabine konnte so zu einer kleinen Entdeckung werden.
Vereinfachte Kabinenübersicht auf Basis des verlinkten Lufthansa-Plans (8 / 56 / 32 / 189). Die Symbole zeigen typische Sitzgruppen, nicht sämtliche Reihen oder ihre genaue Position. Andere Konfigurationen sind möglich; dies ist kein Sitzplan des bestätigten letzten Fluges. [16] [11]
Original-Sitzplan von Lufthansa öffnen (PDF)Angaben von Lufthansa; Reichweite und Sitzanzahl hängen von Konfiguration und Einsatzbedingungen ab. Besonders charakteristisch: die Treppe zu den Toiletten im Unterdeck. [15][16]
Auf unseren Bildern steht die Maschine im Mittelpunkt. Zu diesem Abschied gehören aber auch die Menschen, die ihre Flüge möglich gemacht haben.
Danke an die Crews, die diese Maschine durch lange Nächte, über Ozeane und wieder nach Hause begleitet haben.
Danke für die Begrüßung an der Tür, die Ruhe in ungewohnten Momenten und die Fürsorge auf langen Reisen.
Danke für die Arbeit, die kaum jemand sieht: die Kontrollen, die Reparaturen und die Sorgfalt vor dem nächsten Einsatz.
Danke an alle, die beladen, betankt, gereinigt, geplant und abgefertigt haben. Jeder Flug begann mit eurer Arbeit.
Danke für das Warten am Zaun, für kalte Hände und volle Speicherkarten. Für das Teilen eurer Bilder und der Begeisterung dahinter. Wenn diese Silhouette bei Lufthansa verschwindet, bleiben genau solche Aufnahmen. Nicht jeder konnte mitfliegen. Aber wir konnten hinsehen – und diese Momente festhalten.
Eure JetPrimeGroupFür jede Reise. Für jeden Blick nach oben.
Fotoreportage ergänzt am 21. Oktober 2026. Fotos und Landungsvideo: Jakob / @jetpix_th. Stand der Ankunftsmeldung: 19. Oktober 2026, 09:29 Uhr MESZ, Jakob / JetPrimeGroup. Historische Ereignisse beziehen sich jeweils auf die genannte Variante.